Baugestaltung

Die neue Pfarrkirche wurde von dem bekannten Architekten und Denkmalpfleger, dem Königlich - Preußischen Bauinspektor Johann Claudius von Lassaulx entworfen.
Die 5achsige Kirche besitzt einen dreiseitigen Chorschluss. Die Langwände des Schiffs werden außen auf jeder Seite von fünf segmentbogig geschlossenen Blendarkaden gegliedert. In den Blendfeldern des Schiffs sind Rundbogenfenster mit Rotsteingewänden angeordnet.Kirche101
Die Booser Pfarrkirche ist eine Saalkirche. Im Klassizismus empfand man die nüchterne Strenge des Kirchenraumes als eine geistige Konzentration, im Gegensatz zu der sinnenberauschenden Schmuckfülle der vorangegangenen Epoche des Barocks.
Wie fast alle Kirchen der christlichen Tradition erstreckt sich die neue Kirche in Ost-West - Richtung. Die Länge beträgt im Lichten 26,50 m und in der Breite 10,80 m. Der Turm hat eine Höhe über Gelände von ca. 34 m bis zum Hahn.

Umbau 1896, Anbau der Sakristei und weitere Maßnahmen

Im Jahre 1896 wurde die flache Decke in der Kirche entfernt und ein Gewölbe eingebaut. Im selben Jahr wurde auch die Sakristei angebaut sowie die hölzerne Orgelempore errichtet. Sie wird von zwei Holzstützen getragen und ist über eine hölzerne Treppe erreichbar. Kirche102
Durch die Maler van Hechern, Essen und Grassmann, München, erhielt das Gotteshauses im Jahre 1922 ei ne neue Ausmalung. Um 1950 wurde dem Zeitgeist entsprechend die Ausmalung weiß überstrichen.
Im Jahre 1937 waren soviel finanzielle Mittel vorhanden, dass mit dem Bau der Kirchenheizung begonnen werden konnte. Den Ofen lieferte die Firma Brüdergemeinde Neuwied. 1962 wurde eine neue ölbefeuerte Heizung eingebaut.

Kugelpanorama

kugelp

Zum Seitenanfang